Der letzte Artikel

Ein Hinweis auf die am 15. Jänner 2021 erschienene erste und die zweite, erweiterte Ausgabe des GANGWAY Kulturmagazins auf Papier, 100 bzw. 120 Artikel aus den Stattegger Jahren, ist gleichzeitig auch der letzte Beitrag dieses Blogs.

Wenn man die ONLINE Ausgaben gelesen hat, gibt es inhaltlich keine Überraschungen auf den 168 bzw. 200 Seiten, aber ich muss zugeben, dass so ein gedrucktes Buch im Großformat beim Durchblättern schon einen mächtigen Eindruck macht, so bunt und dick es ist – und eben aus Papier. Das Layoutieren war ein walk down memory lane, wo die Besuche der einzelnen Veranstaltungen im Kopf wieder lebendig wurden. Gangway ist eine schöne Erinnerung, die man nun mit einer Spende erwerben kann – und zugleich Gutes damit tut.

Editorial der Printausgabe

Als einer der frühen Netz-Pioniere publiziere ich nun schon seit 25 Jahren im “neuen” Medium. Am 3. April 1996 erschien das erste Gangway, zuerst vierteljährlich, dann in loser Folge als Weblog. Ursprünglich Literaturzeitschrift des Gangan Verlags, entstan-den daraus im Lauf der Zeit vier Journale: das Gangway Cult-Mag (seit 2001 als Blog) und das Gangan Lit-Mag (bis 2019 50 Ausgaben), sowie die Gangan Reviews (seit 1999, Bücherliste hrsg. von Petra Ganglbauer) und Gangway Reviews (Rezensionen von Musik Alben, 2013).
Der Verlag (und ich) hatten von 1989 bis 2013 den Hauptsitz in Sydney, daher waren Beiträge zweisprachig. Mein aktueller Standort ist deutschsprachig, daher sind englischsprachige Artikel mit einer Ausnahme hier nicht enthalten.

Die Artikel in dieser Sammlung sind allesamt online publiziert, aber nicht in Print erschienen. Das wird hiermit nachgeholt. Weil ich krankheitsbedingt den Verlag zusperre, werden keine neuen Beiträge folgen.

Kurze Reisen etwa nach Ägypten, Griechenland, Spanien oder Berlin haben mittlerweile die Langstreckenflüge ersetzt. Material war also das steirische Kulturangebot, das im Vergleich mit Metropolen wie Perth und Sydney im Großstädtchen Graz gar nicht so schlecht war.
Mit diesem Band möchte ich auf meine journalistische Arbeit hinweisen, aber auch zeigen, wie langsam aber unaufhaltsam sich die Parkinson Krankheit in mein Leben geschlichen hat und es bestimmt.

Die 200 Seiten sind also einerseits die Dokumentation einer reichlich illustrierten Revue der Kulturlandschaft bis zur Pandemie, andererseits ein Spendenaufruf zu Gunsten der Parkinson-Forschung. Sie zeigen meinen Kampf mit der Krankheit und sind natürlich auch eine schöne Erinnerung.

Bedanken will ich mich noch ganz herzlich bei Ekaterina Deagot, Willi Eisenberger, Fergus Grieve, Otmar Klammer, David Kranzelbinder, Berndt Luef, Nikola Milatovic, Heide Oberegger, Stephanie Obrist, Peter Purgar, Natalie Resch und Werner Schrempf (habe ich jemanden vergessen?) für Beiträge in Wort und Bild.

Gangway gibt es nicht zu kaufen, aber eine großzügige Spende unterstützt die Parkinson Forschung durch Awards und Stipendien.

Gerald Ganglbauer
Stattegg, 14. Februar 2021

Ein Non-Profit Projekt

GANGWAY wird nicht über den Buchhandel vertrieben, sondern ist in limitierter Edition gegen eine Spende von € 20 aufwärts für PARKINSONG.ORG per Bankanweisung oder PayPal Link zu haben. Solange der Vorrat reicht. Erträge fließen in die Parkinson-Forschung, konkret in Travel Grants für YOPd Betroffene und Forscher zur Welt-Parkinson-Konferenz in Barcelona, 2022. Mehr Einblicke gibt es auf PARKINSONG.ORG.

Spendenkonten: PayPalhttps://paypal.me/Parkinsong
ING Bank Austria – IBAN: AT35 1921 0204 0700 1003

100 Artikel in Print, noch mehr online

Ich hatte Gangway seit 1996 in HTML programmiert, komplexeren Code und Design später mit Macromedia Dreamweaver gestaltet und im Hinblick auf eine leichtere Übergabe der Website 2016 Beitrag für Beitrag erst auf eine von WordPress gehostete Datenbank migriert. Dort waren noch alle Artikel vollständig, auch die Englischen, wie zum Beispiel über die Sydney Opera oder die Access Gallery in der Dank Street, habe dann zwar auf gleich 10 selbst gehostete Datenbanken aufgerüstet, aber mit neuem Standort Stattegg nur mehr die deutschsprachigen Beiträge migriert.

Im Sampler habe ich alle Stattegger Beiträge ab 2014 vollständig abgedruckt und mit einigen früheren auf genau 100 Artikel ergänzt. Online finden sich auch noch extra Bilder und Videos, die ich zum Teil mit QR Code zu meinem YouTube Kanal verlinkt habe, sowie deutschsprachige Beiträge vor 2014, wie zum Beispiel über Opus, das Klanghaus Untergreith oder Konzerte auf der Rannach und in der Auster. Print und Online Ausgaben ergänzen einander nun perfekt.

Gerald Ganglbauer
Herausgeber

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